Jesse Timmendequas war der Justiz bekannt. Er war bereits zweimal wegen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger verurteilt worden. Die Leute in Hamilton Township wußten davon nichts. Auch für die kleine Megan war er der nette Mann von gegenüber. An jenem Abend lockte er sie mit dem Versprechen, ihr einen Hundewelpen zu zeigen, auf sein Zimmer. Er vergewaltigte sie, würgte sie, erstickte sie und beseitigte die blutige Leiche.
Als Megan Kanka gefunden wird, bricht im Ort eine Welle der Empörung los.Die Menschen verlangen schärfere Gesetze. An ihrer Spitze Megans Mutter. “Mein kleines Mädchen war nicht irgendeine Nummer in einer Statistik”, sagt Maureen Kanka. “Sie war ein Mensch, und ich möchte, daß die Leute wissen, daß sie mir alles bedeutete. Ich möchte nicht, daß sie vergeblich gestorben ist. Hätten wir gewußt, wer auf der anderen Straßenseite wohnt, wäre meine Tochter noch am Leben.”
Megan´s Law ist US-Gesetz seit 2005.
Wie lange wird es dauern bis auch wir wissen dürfen, wo die Sexualstraftäter in unserer Nachbarschaft wohnen…?!
Ihre Unterschrift zu dieser Petition ist ein erster, wichtiger Schritt dazu.
Mit der Pflicht zur öffentlichen Bekanntmachung von Sexualstraftätern reagierte der US-Kongress auf den Mord an der sieben Jahre alten Megan Kanka. Das kleine Mädchen war 1994 Opfer eines verurteilten Sexualstraftäters geworden, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite lebte.„Wenn wir das gewusst hätten, wäre unsere Tochter noch am Leben“, klagte die Mutter…
..auch bei uns gibt es eine gegenüberliegende Straßenseite auf der seit Wochen ein verurteilter Kinderschänder wohnt, aber diesmal wurden wir gewarnt:
Kreis Heinsberg (ots) – D. hatte in Bayern eine 14-jährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung zweier seinerzeit 14- und 15-jährigen Mädchen verbüßt. Schon 1984 wurde D. zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens verurteilt. Aufsehen erregten die Vergewaltigungsfälle des heute 57-jährigen durch das hohe Maß an Brutalität und Grausamkeit, mit der die Opfer misshandelt wurden. Die Staatsanwaltschaft München hatte wegen der angenommenen Gefährlichkeit eine anschließende Sicherheitsverwahrung des D. beantragt, dem das Landgericht München jedoch nicht folgte. So wurde D. am vergangenen Wochenende nach Verbüßung seiner Freiheitsstrafe auf freien Fuß gesetzt. Landrat Stephan Pusch drückt sein großes Unbehangen über diese Entscheidung aus und verweist darauf, dass sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann empört über die Entscheidung des Landgerichts München äußerte. Zwar hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die Entscheidung der Münchener Richter eingelegt, vorerst aber ist D. in Freiheit. Der Fortgang des Verfahrens ist völlig offen. “Es werden alle notwendigen Maßnahmen getroffen, die mit polizeilichen Mitteln möglich sind, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten”, zeigte sich Landrat Pusch entschlossen. Landrat Pusch: “Es wird peinlichst darauf geachtet, dass alle vom Gericht im Rahmen der mit der Führungsaufsicht verbundenen Weisungen von Karl D. eingehalten werden.” Welche Maßnahmen im Einzelnen ergriffen werden, kann aus polizeitaktischen Gründen nicht dargelegt werden.
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Wir starten diese Elternumfrage als eine erste Inititative im “Superwahljahr 2009″ mit dem Ziel Öffentlichkeit herzustellen und Politiker zum handeln zu zwingen, aber auch den Rücken zu stärken wenn sie in unserem Interesse handeln.
Als Eltern haben wir das Recht, vor allem aber auch die Pflicht, unsere Kinder vor Gefahren zu schützen.